"apply & innovate 2012" - IPG Technology Conference, 18.-19. September 2012

In Kooperation mit:





Impressionen




Mit Vorträgen von:

AVL, BMW, Bosch, Continental, Cruden, Daimler, Forschungszentrum Informatik (FZI), HAW Ingolstadt, IDIADA, Jaguar Land Rover, Karlsruhe Institute of Technology (KIT), Lotus Cars, MAN, Michelin, Modelon, Opel, Pirelli, Porsche, PSA, RTT, Soluzioni Ingegneria, TU Darmstadt, TU Dresden, TU Wien, ZF Friedrichshafen


Rückblick

Rund 150 Vertreter aus mehr als 50 Unternehmen der Automobilbranche sowie renommierter Forschungseinrichtungen trafen sich bei der IPG Technology Conference am 18. und 19. September 2012 in Karlsruhe. Bei der hochrangig besetzten internationalen Veranstaltung drehte sich alles rund um moderne Methoden und Werkzeuge der durchgängigen Fahrzeugentwicklung und den virtuellen Fahrversuch.

Die Zahl der vernetzten Systeme im Fahrzeug steigt kontinuierlich an. Eine Vielzahl hoch komplexer Komponenten muss erfolgreich im Gesamtfahrzeug integriert und in einen einheitlichen Bewertungsprozess einbezogen werden, und zwar so früh wie möglich.

Wie der Lösungskorridor für zukünftige Fahrzeuge aussieht, stellten die Plenarredner Dr. Wolfgang Runge, ehemaliger Geschäftsführer ZF- Lenksysteme, sowie Prof. Albert Albers vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) eindrucksvoll vor. Getreu dem Veranstaltungsmotto "apply & innovate" berichteten mehr als 30 Spezialisten über neueste Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung. Dabei zeigten sie auf, wie sich Komponenten und Systeme als Hard- oder Software integrieren und im virtuellen Fahrversuch bewerten lassen. Die Themenbreite reichte von modernen Fahrerassistenzsystemen, Fahrdynamik, integrierten Sicherheitssystemen und vernetzten Regelsystemen über elektrifizierte Antriebskonzepte sowie Verbrauchseffizienz bis hin zu simulationsbasierter Homologation.

Der virtuelle Fahrversuch spielt eine immer wichtigere Rolle, darin waren sich die Experten einig. Insbesondere wenn eine immer agilere Fahrzeug-, System- und Softwareentwicklung die engere und interdisziplinäre Zusammenarbeit erforderlich macht und wenn heute bereits ein Großteil der Entwicklungszeit völlig ohne Fahrzeug-Prototypen erfolgt – Tendenz steigend. "In vernetzten Systemen lassen sich Wechselwirkungen nur unzureichend überblicken. Statt zu Spezifizieren müssen wir mehr gemeinsam Testen und zwar bereits im virtuellen Fahrzeug, " fasste ein Teilnehmer zusammen.

Ein weiteres Highlight bildete die "Technology LIVE Tour at KIT" wo an modernen Entwicklungs- und Prüfstandeinrichtungen vielfältige Zukunftstechnologien rund um den virtuellen Fahrversuch und X-in-the-Loop-Testmethoden präsentiert wurden.

Insgesamt war die Resonanz der Teilnehmer sehr positiv: "Die "apply & innovate 2012" war wieder eine gute Gelegenheit, um über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen, sich mit Fachkollegen auszutauschen und von Methoden und Lösungen benachbarter Funktionsbereiche zu profitieren". Auch bei der IPG Automotive GmbH zieht man eine positive Bilanz: die deutlich gestiegene Zahl an Beiträgen sowie die höhere Teilnehmerzahl belegen den wachsenden Zuspruch beim Thema virtueller Fahrversuch.

 

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