Ziehen Sie die Stecker noch von Hand?
Programmierbare Fehlersimulation mit dem FailSafeTester
Wichtige Tests, die ein Kfz-Steuergerät durchlaufen muss, sind Prüfungen des Steuergeräteverhaltens und der daraus resultierenden Fahrzeugreaktion bei elektrischen Fehlern, wie sie zum Beispiel in Folge von Kabelbrüchen oder Kurzschlüssen auftreten. Lange Zeit wurden elektrische Fehler weitgehend durch manuelle Eingriffe über sogenannte Breakout-Boxen generiert. Sowohl bei Tests im Automobil als auch bei Laborversuchen am Prüfstand unterbrachen die Ingenieure Kabelverbindungen durch Lösen der Stecker oder vertauschten die Anschlüsse. Unter diesen Randbedingungen waren exakt reproduzierbare und automatiserte Tests nicht möglich.

Mit der Einführung des FailSafeTesters wurde diese Art der Fehlersimulation revolutioniert. Der FailSafeTester ermöglicht es, elektrische Fehler zwischen zwei oder mehreren elektrischen Komponenten (Failure Insertion Unit) in Echtzeit zu generieren. Hierzu steuert der Anwender die Fehlersimulation über eine graphische Benutzeroberfläche oder über eine einfache Scriptsprache und die Hardware modifiziert automatisch die elektrischen Signale, die zwischen den Komponenten ausgetauscht werden.
So kann z.B. der Kabelbaum, der die Steuergeräte mit den Sensoren, Aktuatoren und dem CANbus verbindet, abgetrennt und alle Signale durch den FailSafeTester geleitet werden. Elektrische Fehler wie Kabelbruch, Wackelkontakte, erhöhter Widerstand durch Korrosion, Kurzschlüssse oder Nebenschlüssse können dann interaktiv oder vollautomatisch zu einem bestimmten Zeitpunkt oder einem bestimmten Ereignis ausgelöst werden, um das resultierende Verhalten der Steuergeräte und des Fahrzeugs zu untersuchen.
Der FailSafeTester macht die Fehlersimulation schneller, flexibler und leistungsvoller.

